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Töginger Straße: Radweg endet abrupt

Hier endet der Radweg direkt hinter der Brücke. Und nun?

Der Fuß/Radweg stadtauswärts endet unvermittelt hinter der Bahn-Unterführung. Um den Weg Richtung Hölzling fortzusetzen, muss man (als Radler:in) entweder auf die vielbefahrene Straße einscheren oder die Fahrbahn überqueren, um auf der linken Straßenseite auf dem schmalen Fuß-/Radweg weiterzufahren.

Diese Stelle liegt zudem auch noch hinter einer Kurve. Sich nähernde Autos werden so erst sehr spät gesehen; umgekehrt können auch Autofahrer die Radfahrer oder Fußgänger, die hier queren müssen, erst sehr spät erkennen. Zusätzliche Gefahr besteht durch die Verbindung “Unterführung/Kurve/stadtauswärts führende Hauptstraße”, bei der sich viele Autofahrer motiviert fühlen, so richtig aufs Gas zu drücken. Es gibt an dieser Stelle weder eine Überquerungshilfe noch Hinweissschilder, geschweige denn eine Geschwindigkeitsbegrenzung.
Für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer lebensgefährlich!

Auch ein alternativer Weg ist mehr als umständlich, so müsste man – aus der Eichkapellen-Siedlung kommend – erst stadteinwärts gehen/fahren, dann dort an einer ebenso unmarkierten und unübersichtlichen Stelle (das ganze eben stadteinwärts) queren, um dann erstmal auf der quasi “falschen” Seite zu fahren, bis man zur Weiterführung des Radweges Richtung Hölzling kommt.

Lösungsvorschlag

  • Hinweisschilder sowohl für Radfahrer, dass der Weg nach der Unterführung endet (und man vielleicht besser gleich zur anderen Seite wechselt), als auch für Autofahrer. Warum diese kurzen Meter durch die Unterführung als Radweg ausgewiesen sind ist eigentlich ohnehin unsinnig. An der besagten Stelle kommt man dann nämlich gar nicht wirklich irgendwo hin…
  • Tempo 30 in beiden Fahrtrichtungen an dieser Gefahrenstelle
  • Eine Fortsetzung des Radweges auf der rechten Straßenseite Richtung Hölzling/Töging bauen.

Tamara Martin
7.2.2021